Freitag, Februar 22, 2013

"Heiliger Stuhl" im Vatikan: Papst, 666, Vatileaks, Antichrist

"Heiliger Stuhl" im Vatikan: Papst, 666, Vatileaks, Antichrist

17.2. / 19.2.2013 - Warum tritt der Papst zurück? Der vatikanische Schafspelz - Es gibt viele Überlegungen zum Rücktritt von Joseph Ratzinger, wovon zunächst besonders markant waren. Zur ersten Überlegung: Die renommierte britische Nachrichtenagentur reuters schreibt am 15.2.2013: "Pope Benedict's decision to live in the Vatican after he resigns will provide him with security and privacy. It will also offer legal protection from any attempt to prosecute him in connection with sexual abuse cases around the world, Church sources and legal experts say" Sein Verbleib hinter den vatikanischen Mauern biete ihm also einen "legalen Schutz vor jedem Versuch, ihn in Zusammenhang mit weltweiten Sexualverbrechen anzuklagen, wie kirchliche Quellen und Rechtsgelehrte sagen".
Hier die Meldung in voller Länge, die von den deutschen Medien leider totgeschwiegen wird: http://www.reuters.com/article/2013/02/15/us-pope-resignation-immunity-idUSBRE91E0ZI20130215

Tatsächlich ist der Papst vor dem Internationalen Strafgerichtshof für Menschenrechte in Den Haag wegen der Jahrzehnte langen Vertuschung von Tausenden von Kinderschänderverbrechen von Priestern angeklagt; auch, weil er auf diese Weise durch Unterlassung weitere Verbrechen an Kindern begünstigte. Diese Vertuschung hatte er mit brachialer innerkirchlicher Gewalt - nämlich der Androhung von Exkommunikation und damit laut katholischer Lehre "ewiger Hölle" bei Zuwiderhandlung - maßgeblich mit durchgesetzt. Drei Tage nach der Rücktrittsankündigung sollte ihm zudem Haftbefehl eines souveränen Staates zugestellt werden, wobei es sich um keinen Kleinstaat oder angeblichen "Schurkenstaat" handeln soll, sondern um ein weltweit "anerkanntes" Glied der Staatengemeinschaft. Hier die Originalquelle in Englisch: http://itccs.org/. Übersetzungen findet man in verschiedenen Blogs, z. B. http://sommers-sonntag.de/?p=2532.Dazu ist auch das Buch Angeklagt: Der Papst des britischen Kronanwalts Geoffrey Robertson erschienen (siehe links).

Eine zweite markante Überlegung geht auf eine Meldung von Mitte Februar 2012 zurück, wo Kurienkardinal Hoyos mit den Worten zitiert wird: 
"Kardinal Romeo verkündete selbstsicher, so als wenn er dies genau wisse, dass der Heilige Vater nur noch 12 Monate leben werde". Romeos Aussage stamme allerdings bereits von November 2011, wodurch die 12 Monate schon vor der Rücktrittserklärung abgelaufen wären. Allerdings könnten durch die Publizierung dieser höchst brisanten Aussagen im Februar 2012 bestimmte Planungen auch durchkreuzt worden sein. Nicht ausgeschlossen werden kann weiter, dass Joseph Ratzinger durch einen Rücktritt dieses Bedrohungsszenario hinter sich lassen wollte. Und dieses Szenario hängt offenbar sehr eng mit der weltweiten Funktion und den Praktiken der Vatikan-Bank zusammen, in deren Umfeld es schon mehrere Morde gegeben hat. Auch von Joseph Ratzinger eingesetzte und 2012 entlassene Bankier Gotti Tedesci sagte danach, er fürchte nun um sein Leben.
Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch, dass der von Benedikt XVI. ernannte Nachfolger als Chef der Vatikanbank (IOR = Institut für religiöse Werke), der deutsche Malteser-Ritter und Freizeit-Jäger Ernst von Freyberg, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender von Blohm+Voss Shipyards ist, die der Thyssen-Krupp-Konzern 2012 an den britischen Konzern Star Capital verkauft hat, der daneben auch noch Kabelnetze und Seniorenheime betreibt. Auf der Homepage von Blohm+Voss Shipyards, deren Aufsichtsratsvorsitzender also jetzt der neue IOR-Chef ist, wird allerdings auf Seite 1 weiterhin zur Blohm+Voss Naval verlinkt. Diese Sparte, wo Kriegsschiffe und U-Boote, z. B. Atom-U-Boote, gebaut werden, gehört weiterhin zu Thyssen-Krupp. Der Vatikan ist über die Verbindungen des neuen Vatikanbank-Chef auf jeden Fall noch weiter vernetzt als zuvor.


Zusammenfassend könnte man fragen: Vertuschung von Sex-Verbrechen an Kindern, Bedrohungsszenarien in Verbindung mit der Vatikanbank, das Alter - was hat also den Ausschlag gegeben? Dass "Altersschwäche" letztlich der Grund für den Rücktritt ist, ist sehr unwahrscheinlich, zumal solches normalerweise nicht zu Joseph Ratzinger passt, genauso wenig wie zu seinem Vorgänger Karol Wojtyla. Auch die Predigten Joseph Ratzingers nach seiner Rücktrittsankündigung waren nicht von "Altersschwäche" geprägt.

Fakt ist jedenfalls: Die beiden anderen hier genannten Sachverhalte sind nicht von der Hand zu weisen: zunächst die Anzeige gegen den Ex-Papst und das Bestreben, ihn wegen Vertuschung und Begünstigung von Sex-Verbrechen an Kindern vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen. Joseph Ratzinger wurde deshalb seit 2010 immer wieder zum Rücktritt aufgefordert; dann die Aussage von Kardinal Romeo über die Lebenserwartung von Joseph Ratzinger, was immer der Grund für seine "Sicherheit" in dieser Sache war. Doch es kommt offenbar noch ein weiterer Aspekt hinzu. Die italienische Zeitung La Repubblica schrieb am 21.2.2013 von einem Bericht über "das ganze Ausmaß von Erpressung, Sex- und Machtgier im Vatikan", so ntv.de am 21.2.2013.
Wörtlich heißt es: 
"Am 17. Dezember hätten ihm drei Kardinäle ihren nahezu 300 Seiten starken Geheimbericht zu der Affäre ´Vatileaks` vorgelegt, in dem es auch um homosexuelle Beziehungen und Erpressbarkeit gehe, berichtete das Blatt, ohne genaue Quellen zu nennen. An diesem Tag habe Benedikt seine lange erwogene Rücktrittsentscheidung gefällt ... "Darin gehe es um ´unsaubere Einflüsse` auf Mitglieder der Kurie und um ein übergreifendes, durch ´sexuelle Ausrichtung` verbundenes Netz von Lobbyisten mit Finanzinteressen. Gemeint ist vor allem die Homosexuellen-Lobby, der nach der Theologin Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann60 % der Männer im Vatikan angehören und aus deren Reihen Kardinäle laut ntv-Bericht "im Vatikan Sex-Treffen organisiert" haben. Das weckt erneut auch Erinnerungen an das Verschwinden der 15-jährigen Schülerin Emanuela Orlandi, die für Sex-Treffen einer anderen Vatikan-"Fraktion" entführt, missbraucht und später ermordet worden sein soll - so zumindest der angesehene vatikanische Chef-Exorzist Gabriele Amorth.
Die Frage, die sich aus dieser Veröffentlichung ergibt, ist: Ist es also gar nicht so sehr der Papst selbst, der aufgrund eigener Verfehlungen oder Handlungen zurück treten musste, sondern sind es hauptsächlich die "anderen"? Oder sind es eben alle miteinander, der eine als Verbrecher, der andere als Intrigant und wieder ein anderer als Vertuscher?

Doch welche Verbrechen oder Skandale auch zugrunde liegen mögen, das wichtigste Faktum zum Papst-Rücktritt ist noch ein ganz anderesDas Papsttum, seine Vatikanbank und anscheinend lebensgefährliche vatikanische Sex-Parties haben mit Jesus, dem Christus, nicht das Geringste zu tun, und die weltweite mediale Aufmerksamkeit wird also gar nicht auf das "Christentum" gerichtet. Das "Christliche" ist nur der Deckmantel der Vatikankirche, also der sprichwörtliche "Schafspelz", in dem ein ganz anderes Tier steckt.
Und hier zeigt sich noch ein anderes Phänomen: Durch das Rücktritts-Szenario mit seinen Spekulationen und dem vielen Wenn und Aber wird ein großes Interesse der Weltöffentlichkeit in den nächsten Wochen auf den Vatikan gelenkt, was für den siechenden und aus den Fugen geratenden Kirchenstaat samt Pontifex natürlich ein erheblicher Energieschub ist. Außerdem lenkt es ein wenig von dem ab, was sonst vielleicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt in das Zentrum der Öffentlichkeit gelangt wäre, z. B. der Haftbefehl und eine breite Diskussion über die nachvollziehbaren Gründe; oder neue Entlarvungen aus der Vatikanbank. So aber ist demnächst die Kandidatenkür für den nächsten Papst von großem medialen Interesse; so, als ob die Welt Päpste bräuchte. Doch wer sich Rechenschaft darüber ablegt, wohin das Papsttum einschließlich des Pontifikats von Joseph Ratzinger die Menschheit bis heute geführt hat, der spürt das "letzte Stündlein" dieser Institution näher rücken, und davon werden mehr und mehr auch die Medien erfasst. Der zwischenzeitliche folkloristische Energieschub ist also allenfalls ein kleiner Aufschub. Siehe dazu auch unseren  N a c h r u f.
 


Schwulen-Netzwerk im Vatikan?: Warum der Papst zurücktrat - n-tv.de

Schwulen-Netzwerk im Vatikan?: Warum der Papst zurücktrat - n-tv.de

Montag, Februar 04, 2013

ARD Mediathek: Günther Jauch - In Gottes Namen - wie gnadenlos ist der Konzern Kirche? - Sonntag, 03.02.2013 | Das Erste

ARD Mediathek: Günther Jauch - In Gottes Namen - wie gnadenlos ist der Konzern Kirche? - Sonntag, 03.02.2013 | Das Erste

Krankenhäuser, Altenheime oder Kindergärten - die Kirchen, zweitgrößter Arbeitgeber in Deutschland, bestimmen in ihren Einrichtungen die Regeln mehr als üblich. Nur wer den rechten Glauben hat, bekommt einen Job. Besonders brisant: die Vorgaben zur Behandlung von Vergewaltigungsopfern in katholischen Kliniken. Die Sendung vom Sonntagabend.



Montag, Januar 14, 2013

Angeklagt: Der Papst

Angeklagt: Der Papst

Angeklagt: Der Papst

Grafik „Angeklagt: Der Papst“
"Die Verantwortlichkeit des Vatikans für Menschenrechtsverletzungen"


Deutsche Erstausgabe von "The Case of the Pope", das brisante Buch des prominenten britischen Kronanwalts und international tätigen Anwalts für Menschenrechte, Geoffrey Robertson.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden, konservativ geschätzt, mehr als 100.000 Kinder, hauptsächlich Jungen, von katholischen Priestern vergewaltigt oder sexuell misshandelt – ohne dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen wurden. Für den Autor – er wurde 2008 in den Internal Justice Council der Vereinten Nationen gewählt – ein Skandal:

„Ich war empört darüber, dass das nicht als grausames Menschenrechtsverbrechen behandelt und der Vatikan nicht verurteilt wurde wegen der Strategien, mit denen diese Verbrechen aktiv vertuscht wurden. Ich hege keine Feindseligkeiten gegen die katholische Kirche oder eine bestimmte säkulare Richtung – viele meiner Freunde sind Katholiken. Aber die Täter kamen ungestraft davon mit dem „Seelenmord“, der für viele Menschen die Folge davon ist, dass sie in jungen Jahren von Priestern vergewaltigt wurden. Deshalb habe ich das Buch geschrieben.“
In „Angeklagt: Der Papst“ geht Robertson der Frage nach, wie die Sexualverbrechen, begangen von katholischen Priestern, so lange verborgen bleiben konnten: Ist der Papst moralisch oder rechtlich verantwortlich für ein System, das es möglich machte, dass so viele entsetzliche Verbrechen ungeahndet bleiben? Sollen er und sein Sitz der Macht, der Heilige Stuhl, weiterhin die Immunität genießen, die sie über das Gesetz stellt? Robertson gibt auch zu bedenken: Solange sich Papst Benedikt XVI nicht von der Schimäre staatlicher Immunität und von dem veralteten kanonischen Recht lösen kann, bleibt der Vatikan ein mächtiger Feind des Fortschritts der Menschenrechte.

400 Seiten, kartoniert

ISBN 978-3-89201-334-1


Lesen Sie weiter auf dieser Seite:
- Pressestimmen
- Rezensionen
- Inhaltsverzeichnis des Buches
- Über den Autor
- Aktuelles Interview mit Geoffrey Robertson anlässlich des Erscheinens der deutschen Erstausgabe

Leseproben
Auszüge aus Interview: Ein Bischof im Zeugenstand


Statt € 12,95 - jetzt nur € 9,95
 
9,95 EUR
Produkt-ID: s462de  
incl. 7% USt. zzgl. Versandkosten
Grafik Sofort lieferbar  
Anzahl:   St

Dieses Produkt weiterempfehlen
Pressestimmen:

WDR5, Köln: Die direkte argumentative Sprache macht es spannend zu lesen. Wer sich Robertsons provozierendem Gedankenspiel eines Papstes vor Gericht stellt, findet in dem Buch eine starke Argumentation, eben eine, wie man sie von einem guten Anwalt erwarten darf.

The Guardian, UK: Dieses Buch kombiniert moralische Passion mit stählerner juristischer Präzision, belebt durch gelegentliches Aufblitzen trockenen Humors.

NewStatesman, UK: Geoffrey Robertsons brennende Anklage gegen klerikale Missbrauchstäter, den Vatikan und den derzeitigen Papst wird wahrscheinlich die meisten frommen Katholiken erzürnen... Ich fürchte, dass jene, die es am meisten nötig hätten am wenigsten geneigt sein werden, seiner Klage Gehör zu schenken.

Independent, UK: Die Klage gegen Benedikt wird von dem bedeutsamsten Menschenrechtsanwalt in Großbritannien, Geoffrey Robertson, QC erhoben. Für Leser, die weniger vertraut sind mit dem Missbrauchsskandal wird es ein schockierender Augenöffner sein.

Rezensionen:

- Es ist allerhöchste Zeit für ein so mutiges Buch!! Mit klaren Fakten, denen die katholische Kirche nichts entgegenzusetzen hat, zeigt der bekannte Menschenrechtsanwalt Geoffrey Robertson QC auf, wie Josef Ratzinger verantwortlich ist für ein System der Vertuschung und Straffreiheit von pädophilen Priestern. Dieses Buch hat mich trotz seiner kühlen Sachlichkeit erschüttert und es ist spannend zu lesen. Wenn jetzt der Papst wegen der ans Licht der Öffentlichkeit kommenden Missbrauchsfälle betroffen tut, dann verwundert mich das schon sehr, da er seit 1981 über alles Bescheid wusste und es auch in der Hand hätte, die Kinder zu schützen und die Täter dem Staatsanwalt zu übergeben. (W.M.)

- Unglaublich, wie sehr sich der Vatikan im 21. Jahrhundert noch über alle staatliche Gesetzgebung hinwegsetzen kann. Warum macht das Zivilrecht bis heute vor Sexualverbrechen von Priestern halt? In den Vereinigten Staaten ist dies nicht mehr möglich. Auch Irland strebt eine Änderung dieser Lage an. Und das "fortschrittliche" Deutschland?
Ich bin froh und dankbar, dass ein mutiger Zeitgenosse die Verantwortlichkeit des Vatikans für Menschenrechtsverletzungen aus juristischer Sicht so fundiert aufgreift. (O.J.)

- Nach kirchenkritischen Büchern habe ich bisher nie gegriffen, da meine eigenen unschönen Erfahrungen mit der kath. Kirche mich zum Austritt veranlassten, bestand für mich kein Bedarf in dieser Richtung.
Doch das Buch "Angeklagt: Der Papst" begann mich zu interessieren. Wer solches wagt zu schreiben, muss sehr gut und fundiert recherchiert haben. Es liest sich leicht und spannend, auch wenn der Inhalt alles andere als leicht ist. Der Einblick in einen Staat, der im Grunde keiner ist und das ausgeklügelte, kanonische Rechtssystem, das dieser Staat für sich beansprucht, um Kinderschänder im Priestertalar zu schützen und zu decken, verschlägt einem die Sprache. Warum genießt der Papst Immunität, wenn er doch Stellvertreter Gottes ist, dürfte er das gar nicht nötig haben. Vor was muss er sich schützen, wenn er nur Gutes im Sinn hat? Das Wort von Jesus: "Die Blindenführer führen die Blinden und beide fallen in die Grube" verstehe ich immer besser.
Ein großes Danke an Geoffrey Robertson, der den Mut hat aufzudecken, was die meisten Menschen nicht einmal ahnen. (F.I., Zürich)

- Dass das ganze System der Kirche so faul ist, habe ich nicht gewusst. Das Buch: "Angeklagt: Der Papst" gibt einen Blick frei hinter die Mauern des Vatikans, der entsetzt! Gerade die hunderte und tausende Missbrauchsfälle decken das wahre Gesicht dieser Institution auf.
Bisher hatte ich keine Ahnung, was das kanonische Recht beinhaltet: Mit diesem Rechtssystem schützt der Papst die Kinderschänder im Priesterkleid. Um die Opfer kümmert sich der Vatikan nicht - es sind unsere Kinder, unsere Zukunft!
Dieses Buch öffnet einem die Augen, das müssten alle Katholiken lesen. Wer dann noch an einen "Heiligen Vater", einen "Stellvertreter Gottes auf Erden" glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen! (St.A., Kloten/Schweiz)

- Ich bin einfach entsetzt über die dunklen Hintergründe des Vatikans. Wie lange noch sollen Verbrecher im Priesterkleid geschützt sein durch ein Rechtssystem, das sich über jeden demokratischen Rechtsstaat stellt und damit machen kann, was es will? - Dieses Buch muss unters Volk, damit jeder selbst entscheiden kann, ob er solch einer Kirche angehören möchte. ( A.F.)

Inhaltsangabe:
1. Lasset die Kindlein .....15
2. Die Sünden der Väter.....36
3. Das kanonische Recht .....84
4. Der Lateranvertrag .....120
5. Die Staatseigenschaft auf dem Prüfstand .....147
6. Der Heilige Stuhl und die Vereinten Nationen .....176
7. Die Kinderrechtskonvention .....203
8. Ein Fall für die Justiz? ...... 218
9. Verbrechen gegen die Menschlichkeit .....240
10. Kann man den Papst verklagen? ......269
11. Betrachtungen .....290
12. Epilog ..... 310
Anhang A: Ein Bischof im Zeugenstand ..... 331
Anhang B: Auszüge aus Crimen Sollicitationis .....347
Anhang C: Auszüge aus Sacramentorum sanctitatis tutela – Apostolisches Schreibenvon Kardinal Ratzinger (2001) .....357
Anhang D: de gravioribus delictis (Juli 2010) .....360
Bibliographie .....366
Fußnoten .....378

Der Autor
Geoffrey Robertson ist einer der bekanntesten Menschenrechtsjuristen der Welt.
Der 1946 in Sydney geborene Kronanwalt und Richter ist Gründer
und Leiter der größten britischen Kanzlei für Menschenrechte
(Doughty Street Chambers).
Er war in zahlreichen Ländern der Welt an bedeutenden verfassungs-,
straf- und völkerrechtlichen Gerichtsverfahren beteiligt. Er war der
erste Präsident des UN-Kriegsverbrechertribunals für Sierra Leone
und ist seit 2008 Mitglied des Internal Justice Council der UNO.

Robertson leitete Missionen für Amnesty International und vertrat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch im Fall Pinochet.

Zu den Büchern, die er geschrieben hat, gehören unter anderem
das Standardwerk „Crimes Against Humanity: The Struggle for
Global Justice,“ seine Erinnerungen mit dem Titel„The Justice Game“
und „The Tyrannicide Brief“, eine preisgekrönte Analyse des Prozesses
gegen Charles I. Eine jüngst von ihm verfasste Untersuchung mit dem
Titel „Inquiry into the Massacre of Political Prisoners in Iran“ ist im
Internet abrufbar unter:
http://www.iranrights.org/english/ document-1380.php



Interview Gabriele-Verlag Das Wort mit Geoffrey Robertson, anlässlich der deutschen Erstausgabe von „The Case of the Pope. Vatican Accountability for Human Rights Abuse”, erschienen 2010 bei Penguin Books Ltd, England: „Angeklagt: Der Papst“ ___________________________________________________________________________ Frage: Was hat Sie veranlasst, Ihr Buch „The Case of the Pope“ zu schreiben? G. Robertson: Ich war einfach entsetzt über die Tatsache, dass im Lauf der letzten Jahrzehnte selbst bei konservativster Schätzung mehr als 100.000 kleine Kinder, hauptsächlich Jungen, von katholischen Priestern vergewaltigt oder brutal sexuell misshandelt wurden. Ich war empört darüber, dass das nicht als grausames Menschenrechtsverbrechen behandelt wurde und der Vatikan nicht verurteilt wurde wegen der Strategien, mit denen diese Verbrechen aktiv vertuscht wurden. Ich hege keine Feindseligkeiten gegen die katholische Kirche oder eine bestimmte säkulare Richtung – viele meiner Freunde sind Katholiken –, aber sie kamen ungestraft davon mit dem „Seelenmord“, der für viele Menschen die Folge davon ist, dass sie in jungen Jahren von Priestern vergewaltigt wurden. Deshalb habe ich das Buch geschrieben. Frage: In „The Case of the Pope“ schildern Sie zahlreiche erschütternde Fälle von Kindsmissbrauch durch Kleriker. Wie erklären Sie sich, dass sich verhältnismäßig viele Priester an Kindern vergehen? G. Robertson: Meine Erklärung dafür ist recht einfach. Es liegt an der Macht, die die katholische Kirche in die Hände der Priester legt - instabile oder sexuell verklemmte Männer und auch Pädophile –, indem sie Kinder dazu zwingt, mit sieben Jahren zur Erstkommunion und zur ersten Beichte zu gehen. Man lehrt sie, den Priester als Vertreter Gottes zu verehren, der nichts Unrechtes tun kann und dem man unerschrocken gehorchen muss, egal wie brutal oder pervers seine Forderungen sind. Es ist diese furchteinflößende Macht über die ganz Kleinen, ausgeübt unter dem kanonischen Siegel der Verschwiegenheit, welche opportunistische Priester dazu bringt, Gelegenheiten zum Missbrauch von Kindern auszunützen. Frage: Erst in jüngster Zeit wird das Ausmaß klerikaler Kinderschänderverbrechen in der Öffentlichkeit bekannt. Bezeichnend ist aber, dass es nie die Kirchenoberen waren, die nach Hilfe und Gerechtigkeit für die missbrauchten Kinder gesucht haben – sie haben im Gegenteil alles getan, um den Missbrauch in ihren eigenen Reihen herunterzuspielen und zu vertuschen. Warum, glauben Sie, ist das so? G. Robertson: Der Grund für die die enorme Unehrlichkeit und Scheinheiligkeit, die vom Vatikan und einigen seiner Bischöfe an den Tag gelegt wird, liegt darin, dass man um jeden Preis den Ruf der Kirche schützen will – selbst um den Preis, dass man einen Pädophilen schützt und ihm Gelegenheit gibt, noch mehr Kinder zu vergewaltigen. Es geht um den Schutz des Rufs und natürlich auch der Finanzen der Kirche, die man ansonsten für Prozesskosten hätte ausgeben müssen. Frage: Ihr Buch ist bahnbrechend insofern, als Sie sehr ausführlich herausgearbeitet haben, dass letztlich der Vatikan, also der Papst, ein Vertuschungssystem installiert sowie eine Fluchtroute für pädophile Priester konzipiert und geleitet hat. Können Sie kurz beschreiben, wie dieses Vertuschungssystem funktionierte und welche Rolle dabei der Vatikan bzw. der Papst spielte? G. Robertson: Ja, ich glaube, in meinem Buch wird erstmals festgestellt, dass der Mechanismus für diese Vertuschungen das kanonische Recht ist, das vom Papst erlassen und vom Vatikan umgesetzt wird. Es wirkt so harmlos, „kanonisches Recht“, und größtenteils ist es das auch – es geht um Themen wie Häresie und Blasphemie, um die in allen Kulten und Religionen gerungen wird. Es ist kein echtes Recht und völlig ungeeignet, um über strafrechtliche Schuld oder Unschuld in Bezug auf mutmaßlichen Sex mit Kindern zu entscheiden. Im kanonischen Recht gibt es keine Polizei für Ermittlungen und keine Bestrafung, um Täter abzuschrecken. Es ist zugunsten der Priester manipuliert, und selbst wenn sie für schuldig befunden werden, müssen sie in der Regel nur ein paar Monate lang täglich ein paar „Ave Marias“ aufsagen. Da für das kanonische Recht absolute Geheimhaltung gilt, erfährt die Polizei nie etwas von diesen pädophilen Priestern, und häufig werden sie erneut straffällig. Das kanonische Recht ist das Recht des Vatikans und wird vom Papst bestimmt. Benedikt verweigert eine Änderung dahingehend, dass die Bischöfe zu einer Anzeige ihrer aus der Rolle fallenden Priester bei der Polizei verpflichtet würden. Das ist seine schwerste Sünde – heute werden Kinder vergewaltigt, weil er sich weigert zu handeln. Sein Verhalten, seine Ablehnung einer Änderung des Kirchenrechts, ist skandalös und zeigt, dass es ihm an echter Humanität mangelt. Frage: Während der Zeit, als Papst Benedikt noch Kardinal Ratzinger war und Leiter der Glaubenskongregation, mussten ihm sämtliche Fälle von Kindsmissbrauch durch Kleriker gemeldet werden. Mittlerweile erklärt der Papst in der Öffentlichkeit, er fordere die lückenlose Aufklärung aller Missbrauchsfälle. Hat er denn selbst die Fälle aufgedeckt, die ihm aus seiner Zeit als Leiter der Glaubenskongregation gemeldet wurden? Ist Ihnen darüber etwas bekannt? G. Robertson: Ich fürchte, man kann sich nicht darauf verlassen, dass die Kirche ihre Priester maßregelt. Die Beweise dafür, dass die Kirche deren Verbrechen gegen Kinder vertuscht, sind zu überzeugend und stammen aus zu vielen Quellen, als dass man anderer Ansicht sein könnte. Es gibt sehr gute Menschen in der katholischen Kirche, die ehrlich sind und die Versäumnisse des Vatikans zutiefst bedauern. Einige haben Kontakt mit mir aufgenommen, um mich in meiner Argumentation zu unterstützen. In Großbritannien beispielsweise sind die Bischöfe kürzlich von sich aus aktiv geworden mit dem Versuch, den Griff des kanonischen Rechts zu lockern, aber sie stoßen auf Widerstand bei den Priestern, die sich daran festklammern und glauben, es stehe ihnen zu. Frage: Nach Bekanntwerden einer Reihe schwerwiegender Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker hier in Deutschland wurden Beratungsstellen und auch Telefon-Hotlines eingerichtet – diese werden in der Regel allerdings von den Kirchen selbst unterhalten. Und die Kirchen sind auch mit der Aufklärung der Missbrauchsfälle betraut. Ist das nicht ein bisschen so, als würde man den Bock zum Gärtner machen? Es könnte auch der Verdacht aufkommen, dass die Kirche auf diese Weise wieder sehr viel vertuschen kann – wie sehen Sie das? Man bekommt manchmal den Eindruck, als würden die Menschen jetzt denken: Das ist alles schrecklich, aber jetzt ist es ja aufgekommen, damit ist doch die Gefahr gebannt. – Sehen Sie das auch so? Wird der Missbrauch von Kindern durch Priester deswegen jetzt plötzlich aufhören? Und wird die Vertuschung aufhören? G. Robertson: Das ist eine gute Frage, aber es wäre selbstgefällig, zu glauben, dass die Aufdeckung allein schon ein Aufhören bewirken würde. Natürlich geht das weiter, und es wird weitergehen, so lange das kanonische Recht bestimmt, wie mit diesen Fällen umgegangen wird. Uns liegen jetzt Beweise aus Irland vor, die zeigen, dass noch 2009 – also nach Aufdeckung des Skandals – pädophile Priester vor der Polizei versteckt wurden. So lange Priester Macht über siebenjährige Kinder bekommen, wird das kanonische Recht es zulassen, dass deren Vertrauen missbraucht wird. Andere verantwortungsbewusste Religionen sehen eine Kommunion oder Initiations- bzw. Aufnahmezeremonien erst für 14-Jährige vor. Frage: Nachdem die Welle der aufgedeckten Missbrauchsfälle gar nicht mehr aufgehalten werden konnte, hat die Kirche auf den Druck seitens der Öffentlichkeit reagiert und neue Richtlinien für die Behandlung von Missbrauchsfällen erlassen. Was hat sich dadurch geändert, und ist jetzt alles weitgehend gelöst? Können die Menschen jetzt unbesorgt sein? G. Robertson: Ich habe die neuen Richtlinien in einem Epilog erläutert, den ich eigens für die Herausgeber der deutschen Fassung meines Buchs geschrieben habe. Die neuen Richtlinien stellen sicher eine Verbesserung dar und sind der Tatsache zu verdanken, dass man den Kindsmissbrauchsskandal mittlerweile zu Recht als grausames Menschenrechtsverbrechen einstuft. Aber sie gehen noch längst nicht weit genug. Sie befassen sich nicht mit der Geheimhaltung im kanonischen Recht oder der Frage, warum das kanonische Recht immer noch eine Anzeige pädophiler Priester bei der Polizei verhindert. Und die neuen Richtlinien ändern auch nichts an dem viel zu frühen Alter, in dem man Kinder dazu bringt, Priester als Vertreter Gottes anzusehen. Frage: Man hat sich an den Gedanken gewöhnt, der Vatikan sei ein Staat – Sie haben in Ihrem Buch präzise ausgeführt, was es damit wirklich auf sich hat. Können Sie das für unsere Zuschauer kurz erklären? G. Robertson: Ja, gerne. Der Vatikan war einmal ein europäischer Staat – der Kirchenstaat mit ausgedehnten Ländereien rings um Rom. Doch dieser Staat wurde mit der Vereinigung Italiens 1870 ausgelöscht und der Papst blieb von da ab auf den Vatikanpalast beschränkt. In den 20er Jahren jedoch, als mit Pius XI. ein zutiefst pro-faschistischer Papst im Amt war, sah Mussolini die Chance, seinen Segen für die Abschaffung der Demokratie in Italien zu bekommen. Man handelte also den Lateranvertrag aus, durch den Italien – und zwar ausschließlich Italien – den Vatikan als „Staat“ etablierte. Das ist objektiv wie juristisch betrachtet lächerlich. Der Vatikan hat keine Bevölkerung – es gibt keine „Vatikaner“. Niemand wird dort geboren, höchstens aus Zufall. Es handelt sich lediglich um einen Palast und ein Museum. Doch einige katholische Länder in Lateinamerika taten, was der Papst wollte, und behandelten ihn als Staat mit entsprechender Akkreditierung von Botschaftern. Auch die USA taten das 1984, als Belohnung von Präsident Reagan an Johannes Paul II. für seinen Kampf gegen den Kommunismus. Obwohl also die meisten Länder diplomatische Beziehungen zum Vatikan unterhalten, ist er in Wahrheit lediglich eine Religion oder bestenfalls eine religiöse Enklave im Stadtgebiet von Rom. Frage: Papst Benedikt plant seinen Besuch in Deutschland im September. Bei der Gelegenheit will er auch vor dem Deutschen Bundestag sprechen. Wie sehen Sie es, dass in einem demokratischen Staat, der zur (religiösen) Neutralität verpflichtet ist, ein Religionsführer vor dem Bundestag spricht, allerdings angeblich in der Eigenschaft als Oberhaupt eines Staates? G. Robertson: Daran zeigt sich beispielhaft der Unsinn, der dabei herauskommt, wenn man so tut, als wäre der Vatikan ein Staat. Was der Deutsche Bundestag hier – im Widerspruch zum Grundgesetz – tut, ist die Bevorzugung einer bestimmten Religion, indem deren Führer einen Sonderstatus erhält, der anderen religiösen Führern vorenthalten wird. Das ist eindeutig diskriminierend. Frage: In USA und in Belgien läuft eine Klage gegen den Papst wegen Vertuschung von Kindsmissbrauch, auch in Den Haag ist eine Klage eingereicht. Wie ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, dass Joseph Ratzinger vor dem Deutschen Bundestag sprechen darf? G. Robertson: Auf der einen Seite ist Ratzinger ein sehr prominenter Deutscher, der als bedeutender Theologe gilt und nun eine Position mit großer Machtfülle bekleidet. Aber er ist auch verantwortlich für das Hinwegsehen über vielfache Vergewaltigungen und Schändungen vieler Tausender von Kindern und dafür, dass viele der Täter einer echten Bestrafung für ihre abscheulichen Verbrechen entgehen konnten. Vielleicht werden einige Opfer ihn bei seiner Einreise nach Deutschland mit einer Schadenersatzklage empfangen – zweifellos haben seine Fahrlässigkeit und sein mangelndes Interesse an einer Ausrottung des Kindsmissbrauchs während seiner Zeit an der Spitze der Glaubenskongregation ihren Teil zum Skandal in seiner Kirche beigetragen. Frage: Noch einmal zurück zu dem Missbrauch von Kindern durch Priester. Selbst wenn ein Priester des sexuellen Missbrauchs angeklagt und überführt wird, dann findet das Opfer in der Regel keine Gerechtigkeit. Das Leben der Opfer ist durch den Missbrauch oft völlig zerstört – sie werden oft arbeitslos, weil sie aufgrund des nicht aufgearbeiteten Traums nicht leistungsfähig sind; Familien zerbrechen, weil es den Opfern unmöglich gemacht wurde, eine normale Beziehung einzugehen; sie bleiben oft ein Leben lang seelisch zerstört, langjährige Therapien wären nötig, und, und, und. Aber sie gehen in der Regel leer aus. Die missbrauchenden Priester aber werden selten bestraft – sie behalten meist ihre gut bezahlte Stellung, sie erhalten langjährige Therapie (hier in Deutschland letztlich auf Staatskosten). Man hat das Gefühl, die Täter werden umsorgt – die Opfer bleiben im Regen stehen. Was sagen Sie als Anwalt für Menschenrechte zu diesem krassen Ungleichgewicht? G. Robertson: Das ist einer der Gründe, warum ich „The Case of The Pope“ geschrieben habe – um meine Meinung als Menschenrechtsanwalt zu dieser geduldeten Grausamkeit zu sagen. Warum sollte man der Kirche das durchgehen lassen? Warum sollten ihre Priester straffrei bleiben, wenn sie doch verantwortlich waren für die Zerstörung so vieler Persönlichkeiten und die Heimsuchung so vieler Menschen, die sich als Erwachsene nicht mit Gott arrangieren können aufgrund dessen, was ihnen von perversen Priestern angetan wurde? Frage: Sie haben für Ihr Buch sehr viele Fakten recherchiert und zusammengetragen, mit denen Sie Punkt für Punkt die Verantwortlichkeit des Vatikans für die Missbrauchsverbrechen von Priestern an Tausenden von Kindern beweisen. Glauben Sie, dass nun die Zeit gekommen ist, in der die Menschen (und Regierungen) – wie Irlands Ministerpräsident Enda Kenny sagt – „sich nicht länger der katholischen Macht fügen“ und endlich die Gerechtigkeit zum Zuge kommen wird, wenn keinem Menschen mehr gestattet wird, sich über das Gesetz zu stellen? G. Robertson: Ich sehe nicht, wie man Vertrauen setzen kann in den Vatikan – eine unverantwortliche Organisation, die als pädophil bekannte Priester in arglose Gemeinden im Ausland versetzt hat. Er deckt nach wie vor Kriminelle, indem er darauf beharrt, dass gegen sie unter kanonischer Geheimhaltung ermittelt wird, indem er sich weigert, die Schuldigen zu laisieren oder zu bestrafen und dadurch, dass nicht einmal geständige Kindesvergewaltiger der Polizei übergeben werden. Ich stimmte dem Premierminister von Irland zu – der Papst darf nicht über dem Gesetz stehen.

Samstag, November 03, 2012

Schwarzbuch Katholische Kirche - Sex-Verbrechen von Priestern - Emanuela Orlandi und der Vatikan

Schwarzbuch Katholische Kirche - Sex-Verbrechen von Priestern - Emanuela Orlandi und der Vatikan

 Es geht vor allem darum, dass die Kirche sich nicht mehr "christlich" nennt, um den Namen des Jesus, des Christus, nicht länger zu missbrauchen und in den Schmutz zu ziehen, wie es leider seit vielen Jahrhunderten geschieht. Denn weder stimmt die kirchliche Lehre mit Christus überein (siehe dazu Der Theologe Nr. 25) noch zigtausendfach das Tun. Vielmehr sind die Großkirchen und ihre Amtsträger heute vergleichbar den schriftgelehrten Gegenspielern von Jesus von Nazareth vor ca. 2000 Jahren.

Mittwoch, Oktober 24, 2012

Christus – oder – Kirche | Ende mit dem Jahrhunderte langen Etikettenschwindel durch den Missbrauch des Namens des Jesus, des Christus. Die Kirchen dürfen sich gerne katholisch oder lutherisch nennen, aber nicht mehr christlich, denn ihre Lehre und ihr Tun haben mit Jesus, dem Christus, nichts mehr zu tun.

Christus – oder – Kirche | Ende mit dem Jahrhunderte langen Etikettenschwindel durch den Missbrauch des Namens des Jesus, des Christus. Die Kirchen dürfen sich gerne katholisch oder lutherisch nennen, aber nicht mehr christlich, denn ihre Lehre und ihr Tun haben mit Jesus, dem Christus, nichts mehr zu tun.

Es ist wohl an der Zeit ….

Es ist wohl an der Zeit den Institutionen deutlich auch mit Argumenten entgegenzutreten, wie es auch
Mahatma Gandhi schon 1920 tat:

“Es ist meine feste Überzeugung, dass das heutige Europa nicht den Geist Gottes und des Christentums verwirklicht, sondern den Geist Satans.
Und Satan hat den größten Erfolg, wo er mit den Namen Gottes auf
den Lippen erscheint … Ich meine, dass das europäische Christentum
eine Verleumdung des Christentums Jesu bedeutet”
(zit. nach W. Gabriel: Gandhi, Christus und die Christen, Halle 1931; auch in: Indische Geisteswelt, Band I, Glaube und Weisheit der Hindus, Hrsg.: Helmuth von Glasenapp, Holle-Verlag, Darmstadt 1958, S. 280 f.)

Dienstag, Oktober 09, 2012

Vor Gott und den Menschen … - West ART - Talk - WDR Fernsehen

Vor Gott und den Menschen … - West ART - Talk - WDR Fernsehen

Sie können nicht ohne einander und geraten doch oft in Konflikt: der Staat und die Religion. In Deutschland ist das komplizierte Verhältnis in der Verfassung geregelt. Sie schützt die Religionsfreiheit und verpflichtet den Staat zu weltanschaulicher Neutralität. Die Trennung von Kirche und Staat lässt aber Spielraum für Kooperationen und konkrete Vereinbarungen - zum Beispiel beim Religionsunterricht oder bei der Wahrnehmung sozialer Aufgaben.

Hans Küng ruft zum Aufstand gegen Rom: "Die Kirche ist wirklich krank" - n-tv.de

Hans Küng ruft zum Aufstand gegen Rom: "Die Kirche ist wirklich krank" - n-tv.de

Sonntag, Oktober 07, 2012

Hildegard von Bingen, Gottesprophetin, degradiert zur "Kirchenlehrerin"


Hintergrundinformationen zur Verehrung von Hildegard von Bingen durch die Vatikankirche

Wussten Sie schon, dass die berühmte deutsche Mystikerin des Mittelalters, Hildegard von Bingen (Sommer 1098 - 17.9.1179), im Mai 2012, also mehr als 800 Jahre nach ihrem Tod, von Papst Joseph Ratzinger in das Verzeichnis der katholischen "Heiligen" eingeschrieben wurde? Und dass sie im Oktober 2012 auch noch mit dem Titel "Kirchenlehrerin" bedacht wurde? Eine Frage dazu ist, ob das alles für die "große deutsche Prophetin", wie sie auch genannt wird, wirklich eine Ehre darstellt – oder nicht vielmehr eine Degradierung bzw. eine Herabwürdigung, ja sogar eine Beleidigung, gegen die sie sich nicht mehr wehren kann? Denn niemand hatte sie je gefragt, ob sie überhaupt "Kirchenlehrerin" sein will. Und kein Vertreter des Katholizismus hat öffentlich die Frage gestellt, ob ihr das überhaupt recht gewesen wäre? Und so könnte man nun stattdessen fragen: Was hat sie denn davon, dass sie 2012 zur "Heiligen" und Kirchenlehrerin gemacht worden ist? Gemeinsam mit dem Kirchenlehrer und Heiligen Thomas von Aquin (1225-1274) dürfe sie von ihremneuen Ehrenplatz aus z.B. jetzt die grässlichen höllischen "Strafen der Gottlosen vollkommen schauen", wie Thomas von Aquin über die Heiligen lehrte (zit. nach Markus Enders, Jahrbuch für Religionsphilosophie, Band 7, Redaktion: Institut für Systematische Theologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Frankfurt am Main 2008, S. 82). Ob das Thomas von Aquin aber Recht wäre, bei jener sadistisch-voyeuristischen Schau nun eine Frau an seiner Seite zu haben, muss bezweifelt werden. Denn die Frau ist laut Thomas von Aquin von Natur aus mit weniger Tugend und Würde ausgestattet als der Mann" (Summa Theologica I/92/1) und zudem "ist das Weib dem Manne von Natur aus unterworfen" (Summa Theologica I/92/2). Und jetzt soll Hildegard dadurch ihre "Seligkeit besser gefallen", dass sie sich daran ergötzen dürfe, wie Männer, denen sie allesamt auf Erden unterworfen war, im Höllenfeuer brennen. Würde nun Thomas von Aquin einen solchen jenseitigen Zustand an der Seite von Hildegard von Bingen akzeptieren oder hat er bereits "Reißaus" genommen, nachdem Hildegard angeblich bereits neben ihm Platz genommen habe?
Was wie eine Satire klingt, ist leider bitterernst. Lesen Sie mehr Informationen zur Verehrung von Hildegard von Bingen durch die Vatikankirche.

Samstag, Juni 30, 2012

Kirchenkritische Bücher: Die neue Inquisition, Strafsache Vatikan, Papst Pius XII - der unselige Papst, Verfolgte Gottsucher u.a.

Kirchenkritische Bücher: Die neue Inquisition, Strafsache Vatikan, Papst Pius XII - der unselige Papst, Verfolgte Gottsucher u.a.

Bücher 





Die Vergangenheit ist Gegenwart
Der unselige Papst
Pius XII. und seine Verstrickung in die Verbrechen des 20. Jahrhunderts

... und warum der Vatikan ausgerechnet ihn seligsprechen will
von Matthias Holzbauer
Wie ein düsterer Untoter geistert er immer wieder durch die Öffentlichkeit: Papst Pius XII., den seine Nachfolger auf dem Papstthron immer wieder seligzusprechen versucht haben. Sein verhängnisvolles Schweigen zum Holocaust hat diesen Schritt bisher verhindert. Doch der Vatikan lässt nicht locker. Weshalb eigentlich?
Wer dieser Frage nachgeht, der findet viel mehr als nur die Schuld der Kirche gegenüber den Juden. Eugenio Pacelli hat eine ganze Epoche geprägt – und dabei jede Mange Leichen im Keller angehäuft: Rechtfertigung von Bürger-, Kolonial- und Weltkriegen, Bündnisse mit faschistischen Diktatoren, Vertuschung von Völkermord. Alles nur, um die Macht des Vatikan über die Seelen der Menschen (und über deren Geldbeutel) weiter zu mehren. 
Der Journalist und Buchautor Matthias Holzbauer deckt die Strategie des Vatikans auf, die sich hinter frommen Worten und scheinheiligen Ritualen verbirgt: den Marsch zurück ins Mittelalter. Dagegen hilft nur entschlossene und fundierte Aufklärung. Denn wer schweigt, macht sich schuldig. 
Buch, ca. 276 Seiten, kartoniert, mit 21 Abbildungen, 13,80 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 23,80, ISBN 978-3-9808322-6-7, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210; Bestellen Sie das Buch über Internet-Shop. Oder per E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.


Die Berichte über die einzelnen Bewegungen finden Sie z.T. auch im Journal Das Friedensreich (siehe im Inhaltsverzeichnis bzw. im Stichwortverzeichnis)
 


Mutige Opfer der Kirche
Verfolgte Gottsucher
Der Strom des Urchristentums in der Geschichte

von Matthias Holzbauer
Sie wurden vertrieben, zwangsbekehrt, getötet. Doch so wie Pilze über Nacht aus dem Boden wachsen, tauchen sie immer wieder auf: spirituelle Bewegungen, die abseits der verhärteten Machtkirchen ein ursprüngliches, unverfälschtes Christentum anstrebten. Der Strom des Urchristentums ist in der Geschichte nie wirklich versiegt – und er strömt bis in unsere Tage ...
Aus dem Inhalt: Markioniten, Montanisten, Manichäer, Origenes und die Arianer, Paulikianer, Iro-Schotten, Bogumilen, Katharer, Savonarola, Waldenser, Hussiten, Täufer.
Buch, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2004, 112 S., kart., mit Farbbildern,  9,80 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 17,30, ISBN 978-3-9808322-5-0, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder per E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.










Lesen Sie Auszüge aus dem Buch unter: www.steinadler-schwefelgeruch.de
Religionsunfreiheit
in Deutschland
Geschichte und Gegenwart der Verfolgung religiöser Minderheiten
Der Steinadler und sein Schwefelgeruch
Das neue Mittelalter
von Matthias Holzbauer jetzt nur noch 14,90 €
Schon Jesus von Nazareth wurde von den Priestern und Theologen Seiner Zeit als "Feind des Kaisers" bei der römischen Staatsgewalt angeschwärzt. Seit dieser Zeit wiegeln kirchliche Obrigkeiten immer wieder den Staat gegen die "Ketzer"-Bewegungen auf, die das Christentum in seiner ursprünglichen Form wiederbeleben wollen.
Und ähnlich wie im Mittelalter bekämpfen die Kirchen auch heute wieder neue religiöse Bewegungen mit den Mitteln des Rufmords und der Verleumdung. Am Beispiel der Urchristen im Universellen Leben zeigt der Journalist und Soziologe Matthias Holzbauer auf, wie bestimmte Kirchenvertreter heute die "religiöse Konkurrenz" zu vernichten versuchen: Indem sie wiederum den Staat gegen religiöse Minderheiten aufhetzen. Der Staats-Adler soll zum Stein-Adler werden, der sich von den Kirchen dazu abrichten lässt, Steine auf die eigenen Bürger zu werfen, die das "falsche" Gebetbuch haben ...

Buch, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2003, kart., 464 S., geb., mit zahlreichen Abbildungen;
14,90 € (neu) + 1,80 € Versand (Ausland nach Aufwand); SFr 26,30, ISBN 978-3-9808322-3-6, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210
. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.
PS: Hinsichtlich der Entwicklung bei den Urchristen ist im Buch der Stand aus dem Jahr 2003 nachlesbar.




Das längst fällige TribunalStrafsache Vatikan
JESUS klagt an
von Uli Weyland
Ein längst überfälliger Strafprozess ist es, der in Rom unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet: Jesus von Nazareth selbst tritt als Chefankläger auf und konfrontiert in der Sixtinischen Kapelle beispielhaft 46 Päpste der Geschichte mit ihren Untaten – bis hin zum Ende des 20. Jahrhunderts.
Nicht zufällig wählt der Journalist Uli Weyland Rom als Schauplatz für seinen fesselnden Roman, der auf historischen Tatsachen beruht: Denn von dort breitete sich das Unheil über die Welt aus: Die Kirche, angeblich angetreten, um das "Seelenheil" der Menschen zu retten und "Nächstenliebe" vorzuleben, hat von Anbeginn an nur Machtinteressen verfolgt. Zu deren Durchsetzung ist ihr jedes Mittel recht gewesen: von Amtsmissbrauch über Erpressung, Fälschung, Justizmord bis zur Unterstützung von kriminellen Vereinigungen und Kriegsverbrechern. Sie schreckte nicht vor Verstößen gegen die Menschenrechte, vor Volksverhetzung und Völkermord zurück. All das wirft Jesus aus Galiläa den selbsternannten "Stellvertretern" auf dem "Stuhl Petri" vor. Albigenser bzw. Katharer, Hugenotten, Indianer, Moslems, Protestanten, Wenden – sie alle fielen dem Absolutheitsanspruch der Kirche zu Opfer, vor allem aber "Hexen" und Juden. Mit der Inquisition wurde zunächst in Europa, später in der ganzen Welt die systematische Vernichtung aller "Ungläubigen" betrieben.
In die Betrachtung von Michelangelos "Jüngstem Gericht" versunken, wird Uli Weyland Zeuge dieses atemberaubenden Tribunals ...

Buch, Taschenbuchausgabe, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2002, kart., 528 S., mit Bildern, 19,80 € + 1,80 € Versand, (Ausland nach Aufwand), SFr 33,50, ISBN 978-3-9808322-2-9, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com

Diese Schrift wurde im Jahr 2004 als Klageschrift auch beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht.

Die Brutalität hinter dem oberflächlichen Charme Luthers totalitäres Regime vor Gericht
Eine religiöse Minderheit wehrt sich
von Christian Sailer             jetzt nur noch 4,90 €
In Deutschland ist die Weltanschauungs- und Religionsfreiheit massiv bedroht. Neue religiöse Bewegungen werden von den Kirchen pauschal als gefährliche Sekten gebrandmarkt und mit staatlicher Hilfe diskriminiert. Man verweigert ihnen Veranstaltungsräume, boykottiert ihre Geschäfte, nimmt ihnen Arbeitsplätze und Werbemöglichkeiten. Die Inquisition ist ist immer noch gegenwärtig - angezettelt von Institutionen, die darin seit Jahrhunderten Übung haben. An die Stelle von Scheiterhaufen und Mord treten heute Ausgrenzung und Rufmord.
Die vorliegende Schrift schildert, was eine religiöse Minderheit (Universelles Leben) hierbei erlebt hat und wie sie sich vor Gericht dagegen wehrte - in einem exemplarischen Prozess, in dem es um ein wichtiges Stück Freiheit geht. Der Text gibt die im Frühjahr 2002 eingereichte Klage wieder. Christian Sailer wurde als Anwalt von Bürgerinitiativen und Gemeinden bei großen Umweltprozessen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. In wissenschaftlichen Publikationen befasste er sich auch mit dem Verhältnis von Staat und Kirche.

Buch, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2002, 144 S., kart., 4,90 € (statt wie bisher 9,80 €) + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 8,70; ISBN 978-3-9808322-0-5, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.

 


Hier gelangen Sie über das Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Artikeln der Broschüre.
Die Falschmünzer Von der Wiege bis zur Bahre
Die Praktiken der Kirche - Das hat Jesus nicht gewollt
Herausgeber: Verlag Das Weisse Pferd
Von der Wiege bis zur Bahre ist das Kirchenmitglied eingebunden in ein festes Korsett von Ritualen und Zeremonien - der Katholik etwas mehr als der Protestant. Manche sprechen auch vom "vierrädrigen Christentum" - Kinderwagen, Hochzeitskutsche, Leichenwagen (alle Wagen haben vier Räder), weil viele nur wegen dieser Rituale in der Kirche bleiben. Wobei der Begriff "Christentum" hier mit Sicherheit fehl am Platze ist. Und eben darum geht es auch in dieser Broschüre: Aufzeigen, mit welchen Praktiken die Kirchen die Menschen an sich binden - und demgegenüber klarzustellen, was Jesus von Nazareth wollte - nämlich nichts von alledem.
Broschüre, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2000, 2,50 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 4,30 Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.
Lesen Sie hier
 "Die wahre Wein-nacht" -
 eine Leseprobe aus dem Buch


Lesen Sie hier ein Interview mit dem
Autor
anlässlich der Neuerscheinung des Buches
 

Neu für alle Besitzer des Buches:
Das Sachregister zum Buch
Das Personenregister zum Buch

Die "freundlichen" Herren sind wieder unter uns Die neue Inquisition
Sektenjagd in Deutschland
von Hubertus Mynarek
Mentalität, Motivation, Methoden kirchlicher und staatlicher Sektenbeauftragter
Das Buch führt den Leser in die Welt der Mächtigen in Staat und Kirche. Ihre Sorgen, ihre Aktivitäten, aber auch ihre Leidenschaften, ihre geheimen Wünsche und Perversionen zeigen dem Leser eine ihm bisher unbekannte Welt.
Obwohl Sie Dinge erfahren, von denen Sie bislang nicht einmal zu träumen gefürchtet hatten, obwohl das, was Sie lesen werden, Ihre Vorstellungskraft übersteigen wird, ist das Besondere an diesem Buch, dass alles, was darin beschrieben ist, wahr ist. Sie blicken in eine Jahrhunderte alte Tradition von dunklen Mysterien, von Okkultem und Sadismus, von Intrigen und weltlichem Glanz, und Sie erleben, dass diese Traditionen auch heute noch lebendig sind, lebendiger, als Sie sich je vorstellen konnten. Das Buch, das den Titel trägt "Die neue Inquisition", beweist das Anliegen der Amtskirchen und der von ihnen abhängigen Politiker, die konfessionellen Traditionen zum Maßstab allen Handelns zu machen.
Zu den geschichtlich bedeutendsten dieser Traditionen gehörte Jahrhunderte lang der Massenmord, sei es an Hexen und Ketzern, sei es an Indianern oder Juden, sei es an anderen, deren Vermögen geraubt werden sollte.
Sie werden schwerlich eine Organisation finden, die so reich und so mächtig ist und so viele Verbrechen auf sich geladen hat wie die großen Amtskirchen. Sie werden aber auch viele Zusammenhänge nach der Lektüre dieses Buches besser verstehen lernen: warum z. B. sexuelle Perversionen und Kindsmissbrauch gerade bei Amtsträgern dieser Organisationen so verbreitet sind, warum Gewalt und Sexdarstellungen in den öffentlichen Medien von diesen Organisationen zwar öffentlich missbilligt, im Verborgenen jedoch finanziell gefördert werden, warum sie an der Waffenproduktion beteiligt sind und staatlich verordnete Tötung und Kriege befürworten ...

Buch, 1. Auflage Marktheidenfeld 1999, 489 S., kart., 18,00 € + 1,80 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 30,70 ISBN 978-3-9808322-1-2, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391 / 504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.




Noch ist er unterwegs
Des Satans alte Kleider
Sektenjagd in Deutschland
von Matthias Holzbauer und Gert-Joachim Hetzel
Gott ist die Wahrheit - der Satan die Lüge
Die Prophetin Gottes sagt aus

Buch, 1. Auflage Marktheidenfeld 2009, 388 S., geb., 22,50 € + Versand, ISBN 978-3-89201-295-5, zu bestellen über den Shop des Verlages Das Wort:
http://www.satans-alte-kleider.de/






Nur eine einfache Seele Der polnische Papst
Bilanz eines Pontifikats
von Hubertus Mynarek

Aus der Reihe "Unerwünschte Bücher zur Kirchen- und Religionsgeschichte", im Jahr 2005 im Ahriman-Verlag, Freiburg erschienen.
Bestellbar über die Versandbuchhandlung des Verlags DAS WEISSE PFERD für 19,80 € + 1,80 € Versand. E-Mail senden und bestellen: info@das-weisse-pferd.com

Jetzt wird er auch noch "selig" gesprochen. Mehr dazu hier.






Die Herren im Talar noch auf dem hohen Ross !
Die beleidigte Kirche
oder: Wer stört den öffentlichen Frieden?
von Karlheinz Deschner

"Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit ... keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche" (Karlheinz Deschner, S. 41).
Ahriman-Verlag, Freiburg 1986, bestellbar über die Versandbuchhandlung des Verlags DAS WEISSE PFERD für 4,30 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 8,50; E-Mail senden und bestellen: info@das-weisse-pferd.com




Priester im Gegensatz zu dem Mann aus Nazareth
Verrat an der Botschaft Jesu
Kirche ohne Tabu

von Hubertus Mynarek      jetzt nur noch 2,00 €
Der bekannte Religionswissenschaftler enthüllt als Insider unbekannte Interna der römisch-katholischen Kirche, die hinter den feierlichen Gewändern verborgen sind. Ein theologisches, kirchenpolitisches und gesellschaftskritisches Buch mit vielen unbekannten Fakten und Details aus der Welt der "schwarzen Herren" und aus ihrem Denken, das aufzeigt, wie Anspruch und Wirklichkeit der Kirche auseinander klaffen und letztlich unvereinbar sind.
Verlag Das Wort, Rottweil 1986, bestellbar über die Versandbuchhandlung des Verlags DAS WEISSE PFERD für nur noch 2,00 € (früher 6,50 €)+ 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand); E-Mail senden und bestellen: info@das-weisse-pferd.com




Meldungen zum Zeitgeschehen: Das Weisse Pferd / Der Theologe aktuell
 




Copyright © Verlag DAS WEISSE PFERD GmbH, Marktheidenfeld, Deutschland
Altfeld, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391 / 504-210
http://www.das-weisse-pferd.com - E-Mail: info@das-weisse-pferd.com

TV-Programmtipp:
http://www.erde-und-mensch.org/de

Einige aktuelle Themen bzw. Links
:
Im Zwielicht: Die Berichterstattung der Main-Post

Die-Neue-Zeit-TV auf Astra Digital
Demokratie oder Papst und "Dämonkratie"

Die verschwiegenen Leiden und Organspender und Organempfänger

 

Montag, Juni 18, 2012

Des Satans alte Kleider - Priester gegen Propheten - ein uralter Kampf

Des Satans alte Kleider


Priester gegen Propheten - ein uralter Kampf

Seit Urzeiten kämpfen die Vertreter der Priesterkaste, auch Schriftgelehrte oder Inquisitoren genannt, gegen die Propheten, die als Sprachrohre Gottes die Lehre der Himmel auf die Erde bringen.

Äußere oder innere Religion? Institution oder Urchristentum? Dogma oder Offenbarung? Zwang oder Freiheit? Täuschung oder Selbsterkenntnis? Dieser Kampf hat viele Facetten. Er tobt als äußerer „Glaubenskrieg“ ebenso wie im Inneren des Menschen, der um den rechten Weg zu Gott ringt. Und er ist nicht nur Geschichte - er ist Gegenwart. Mitten unter uns, im 20. und 21. Jahrhundert, hat dieser Kampf einen neuen Höhepunkt erreicht. Es ist ein Kampf, der mit ungleichen Waffen ausgetragen wird, denn:

Gott ist die Wahrheit - der Satan die Lüge.
 
top